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Arbeitswege beim Malen, Zeichnen und Plastizieren

Aquarellmalen:

Einen persönlichen Farbraum oder ein Stimmungsbild in feinen Lasurschichten schrittweise aufzubauen: dies kann schon mit sehr wenigen Tönen eindrucksvoll gelingen.
Alle Methoden des Wasserfarbenmalens von flüssig – transparent bis kräftig – expressiv.
Andere Mittel: Tempera, Gouache, Wachs- u. Pastellkreiden usw.
Handwerkliche Aspekte treten hinter einer Erweiterung der Empfindungskraft durch das begleitete Malen zurück.

Zeichnen:

(mit Erwachsenen) z.B. Aufbringen von Naturkohle mit beiden Händen auf große Papierflächen, -später im rhythmischen Wechsel von Berühren und Betrachten. Das diffuse oder undurchdringliche Dunkel wird allmählich qualitativ lichter; Erlebnisse von Erhellung oder Durchleuchtung, bzw. Erleichterung können auftreten.

Formenzeichnen:

In rhythmisch - schwingender Weise werden Liniengefüge großzügig und frei auf vorbereitete Untergründe gemalt.

Pendeln zwischen Ballen und Lösen, Vermitteln von Gegensätzen.
Übungen z.B. zu Zentrierungskraft und Aufrechte; Harmoniebildungen. 

Plastizieren:

Ausgedehntes rhythmisches Vorbewegen des dichten Stoffes; das Ton - Wasser - Luft - Gemisch als sich lebendig entwickelnder Kraftstrom, der sich aus Bewegungsfreude zum Formenkanon steigern kann.

Figürliche oder freie Gestaltungen; erlebnisbetontes Werken.

Indikationen:

Seelische Beeinträchtigungen (z.B. Erschöpfung, Schwermut), Biographisch bedingte innere Konflikte; Psychosomatisch bedingte Erkrankungen, Karzinomerkrankungen

Wirkungsweisen:

z.B. Entlastungsempfindungen durch die Behandlung existentieller Gefühlsinhalte; Anregung der Wärmeregulation; Ausgleich kindlicher Entwicklungsstörungen, Aktivierung der Selbstheilungskräfte